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Vogelhaus; Nistkasten und Vogelfutter
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A
Amsel
Die Amsel (Turdusmerula) oder Schwarzdrossel ist eine Vogelart der Familie der Drosseln.
Als einer der am weitesten verbreiteten Art dieser Vogelfamilie zählt die Amsel zu den bekanntesten Vögeln überhaupt. Kinderlider die mit „Amsel, Drossel, Fink und Star alle Vögel sind schon da…“ beginnen tragen zu ihrer Popularität bei. Die männlichen Amseln sind schwarz gefärbt und haben einen gelben Schnabel, die Weibchen sind dunkelbraun. In Mitteleuropa kann man ihren lauten und melodiösen Reviergesängen zwischen Anfang März und Ende Juli lauschen. Weitere Informationen
B
Bitumen
Bitumen, vom lateinischen Bitumen „Erdpech”, ist ein natürlich vorkommendes als auch durch Vakuumdestillation aus Erdöl gewonnenes Gemisch aus verschiedenen organischen Stoffen. Das Materialverhalten ist von der Umgebungstemperatur abhängig und wird als elasto-viskos bezeichnet. Die stofflichen Eigenschaften von Bitumen erlauben eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten im Bauwesen. Im Hochbau wird Bitumen beispielsweise zum Schutz von Gebäudeteilen gegen Wasser verwendet.
Birkenholz
Als Birkenholz wird das Holz zweier Arten der Birken (Gattung Betula), der Hänge-Birke (Betulapendula) und der Moor-Birke (Betulapubescens), bezeichnet, die als Nutzhölzer verwendet werden. Die ebenfalls in Mitteleuropa heimischen Arten Strauch-Birke (Betulahumilis) und Zwerg-Birke (Betulanana) haben aufgrund ihrer geringen Größe holzwirtschaftlich keine Bedeutung. Birken sind Splintholzbäume und bilden meist keinen Farbkern aus, Splintholz und Kernholz haben die gleiche Farbe. Das Holz ist hell, gelblichweiß, rötlichweiß bis hellbräunlich gefärbt und glänzt leicht seidig. Im Alter kann ein gelblich-rötlicher bis brauner Falschkern ausgebildet werden. Birkenholz wird als Rundholz, Schnittholz, als gemesserte oder geschälte Furniere und als Sperrholz angeboten. In Deutschland hat die Birke als Nutzholz im Vergleich zu anderen Arten nur geringe, in Russland, den baltischen und skandinavischen Ländern aber eine große Bedeutung, in Finnland zum Beispiel ähnlich der Buche in Deutschland.
C
Cocooning
Zu Deutsch ‚verpuppen‘ bezeichnet ein Zurückziehen in die heimischen vier Wände zum entspannen und genießen. Auch Vögel genießen es, sich in ihrem eigenen Territorium wohl und sicher zu fühlen. Ein passendes Vogelhaus das ihre Vögel vor Katzen und harschen Wetterbedingungen schützt ist genau das richtige für ihre Zaunkönige.
D
Dekoration
Mögen Sie das Spiel mit Farben und Formen, dann gehören Sie zu den Menschen, die ihren Garten mithilfe von Gartenaccessoires gestalten. Ein paar kleinen Details können Ihren Garten oder Ihre Wohnung und Balkon je nach Lust und Laune umgestalten. Wenn Sie sich auf den Herbst freuen, dann betonen Sie doch Ihre Stimmung mit ein paar bunten Vogelfutterstellen oder mit einem Meisenknödelhalter in Schneemann-Form. Und wenn Ihnen die trübe Winterstimmung zu schaffen macht, dann hilft es vielleicht, wenn Sie Vögel in einem Vogelhaus im Landhausstil auf Ihren Balkon oder Ihrer Terrasse beobachten, um die lebendige Natur ins eigene Heim zu holen. Mit den entsprechenden Gartenaccessoires können Sie so jederzeit den Stil Ihres Zuhauses verändern oder es festlich herausputzen.
Dohle
Der kleine gesellige Vogel zählt zur Familie der Krähen und wurde vom Schutzbund Nabu und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) zum Vogel des Jahres 2012 gekürt. Die im Mittelalter als Unglücksbringer bezeichnete Spezies steht in vielen Gebieten Deutschlands auf der Liste der gefährdeten Vogelarten. Die kleinen Rabenvögel leben häufig bei dem Menschen und nisten gern in Schornsteinen oder Scheunen. Bekannt wurde die Art durch den Verhaltensforscher Konrad Lorenz, der seine Erkenntnisse aus eigener Aufzucht zog.
E
Erdnussstangen
Erdnusstangen sind besonders für Weich- und Körnerfresser, wie Meisen, Rotkehlchen, Finken oder Kleiber geeignet. Die Inhaltsstoffe sind genau auf die Bedürfnisse von Wildvögeln abgestimmt und verhelfen durch ihren hohen Eiweißgehalt zu Kraft und Energie.
Einflugloch
Nicht nur Vogelhäuser, sondern auch Nistkästen sind ein beliebtes Accessoire in jedem Garten oder auf dem Balkon (siehe Nistkasten). Höhlenbrüter (siehe Höhlenbrüter) freuen sich über eine Nisthilfe, um ihre Jungtiere in Ruhe aufziehen zu können, da sie bei der Brut. Die Größe des Einfluglochs bestimmt die Vogelart, welche sich einnistet. Dies sollte vor dem Bau oder Kauf eines Nistkastens unbedingt beachtet werden. Wer sich nicht sicher ist, welche Vogelarten in seinem Garten herumflattern, der kann sich Nistkästen mit variablen Ringlochgrößen kaufen. Einfluglöcher sind in der Regel rund, eine Ausnahme ist jedoch der Gartenrotschwanz unter den Höhlenbrütern, welcher ein ovales Einflugloch benötigt.
~26 - 28 mm: Blau-, Tannen-, Sumpf-, Hauben-, Weidenmeise und Zaunkönig
~32 mm: Kohlmeise und Kleiber
~35 mm: Haus- und Feldsperling, Trauer- und Halsbandschnäpper
~45mm: Star
~48mm (Höhe), 32mm (Breite): Gartenrotschwanz
Doch nicht alle Wildvogelarten nisten sich in einem Nistkasten ein. Einige Spezies (Halbhöhlen oder Nischenbrüter), wie Bachstelzen, Hausrotschwänze oder Grauschnäpper nisten sich in so genannten Halbhöhlen ein. Dies sind Nistkästen, die eine halb offene Vorderwand und kein Einflugloch haben.
F
Fichtenholz
Als Fichtenholz wird das Holz der Fichte (Gattung Picea) bezeichnet, das wie beispielsweise auch Tannen-, Kiefern- oder Lärchenholz zu den Nadelhölzern gehört. Das Holz ist hell weißlich bis gelb-weißlich mit seidigem Glanz, wobei sich Kern- und Splintholz farblich nicht voneinander unterscheiden. Unter dem Einfluss von Licht dunkelt es nach und nimmt einen gelblichbraunen Ton an. Als Bau- und Konstruktionsholz wird Fichtenholz nahezu überall eingesetzt, sowohl im Innenausbau als auch bei Außenanwendungen. Es findet entsprechend Verwendung im Hausbau für Dachkonstruktionen, für Holzverkleidungen, Geländer, Treppen, Skelettkonstruktionen für Wände und Decken, Fußböden, Fenster, Türen und Tore.
Farbenfroh
Bei der Anschaffung eines Vogelhauses oder Nistkastens sind in der farblichen Gestaltung der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wildvögel suchen sich die Futterstelle nicht nach der farblichen Gestaltung aus. Es gilt: Hauptsache unschädlich! Unschädlich heißt vogel-, menschen- und umweltfreundlich. Dies gilt natürlich nicht nur für die verwendeten Farben, sondern auch für alle anderen Materialien. Die meisten Häuschen aus Holz sind mit Lasuren nachbearbeitet oder imprägniert, um sie wetterbeständiger und somit lange haltbar zu machen.
Füttern
Wildvögel werden jeden Winter auf eine harte Probe gestellt: Sie müssen Futter finden und das reichlich. Wer sich dafür entscheidet Wildvögeln im Winter oder auch ganzjährig Futter anzubieten, sollte sich überlegen, wie und was für Futter gereicht werden soll. Zu große Mengen könnten unerwünschte Gäste, wie Ratten, Mäuse oder Katzen anlocken. Idealerweise sollten die Futterstellen zweimal pro Tag (morgens und am späten Nachmittag) nachgefüllt werden. Alternativ bieten sich Futtersilos oder Vogelhäuschen mit Silo an. Hier wird das Futter in das Silo gefüllt und kann selbstständig nachrutschen. Wie das Futter angeboten wird, hängt unter anderem mit der Vogelart zusammen. Manche fressen gern freischwingend und kopfüber (Meisen, Buntspechte, Kleiber), andere lieber am Boden (bspw. der Star) und wieder andere an fest montierten Futterplätzen (Amseln, Finken, Sperlinge). Grundsätzlich werden Vogelhäuser und Futterstationen als sinnvoll erachtet, da sie das Futter vor Wind und Nässe schützen und es somit nicht so schnell aufquillt und fault. Einige Vogelarten wiederum bevorzugen durch Wasser aufgequollenes Futter, wie beispielsweise die Ammer. Ganz gleich für welches Vogelhaus Sie sich entscheiden, es sollte nur weit oben hängen, um es für Katzen unzugänglich machen, aber dennoch nicht zu hoch, damit es bequem nachgefüllt und gereinigt werden kann. Ist der ideale Platz gefunden, kommt es auf das richtige Futter an. Wer ganzjährig füttert sollte wissen, dass Wildvögel im Winter anderes Futter benötigen, als in den warmen Monaten. Fett und energiereiches Futter, wie Sonnenblumenkerne, Meisenknödel oder Erdnüsse, sollte nur im Winter angeboten werden, während sich im Sommer Beeren, Insekten oder Getreide eignen. Weitere Informationen lesen Sie unter Ganzjahresfütterung.
G
Ganzjahresfütterung
Ganzjahresfütterung heißt aber nicht, einfach ganzjährig Wintervogelfutter anzubieten. Sonnenblumenkerne und Meisenknödel sind sehr fettreich und nur zwischen Oktober und April sinnvoll. In den wärmeren Jahreszeiten muss das Futter an die Bedürfnisse von Weichfressern und Jungvögeln angepasst werden. Vogelhäuser oder Futterautomaten gefüllt mit Gartenvogelfutter bestehend aus Beeren, Sämereien, Sojaöl, Getreideflocken oder getrockneten Insekten ist ideal für die Sommerfütterung. Hanfsamen, naturreine Fette und Kleinsämerein eignen sich als Nahrungsergänzung für alle Körner- oder Weichfresser und insbesondere während der Jungenaufzucht. Auch das richtige Vogelhaus spielt eine große Rolle.
Weitere Information
Geschenke
Vogelhäuschen und Nistkästen eignen sich wunderbar zum Verschenken. Doch nicht nur das: weitere Geschenkideen
Gimpel
Der Gimpel (Pyrrhulapyrrhula), im Volksmund auch Dompfaff genannt, gehört zur Familie der Finken und wird mit ca. 15 cm Länge nicht größer als ein Sperling. Mit seinem schwarzen Kopf und dem kurzen kräftigen Schnabel ist er unverkennbar. Das Federkleid von Brust und Bauch wird bei Weibchen meist rehbraun und bei Männchen rotbraun. Bevorzugt lebt der Gimpel in Mischwäldern oder Waldrändern, aber auch in Städten. Hier findet er vor allem in Gartenanlagen frische Knospen von Obstbäumen, Insekten, Spinnen und Beeren. Gesanglich erfreut er seine Zuhörer mit einem weichen „düh“ oder „djü“. Geduldige Lehrer können dem Vogel auch ganze Melodien beibringen.
Gesang
Es war die Nachtigall und nicht die Lärche! Der Gesang von Vögeln wird vom Menschen als sehr angenehm und entspannend empfunden. Oder wer wird morgens nicht gern von Vogelgezwitscher geweckt? Doch Vogelstimmen sind nicht nur für das menschliche Ohr ein Genuss, sondern auch für Artgenossen. Erst die Verhaltensbiologie konnte die Gründe für das Zwitschern aufdecken. Während man damals davon ausging, dass Vögel nur aus guter Laune singen, so weiß man heute, dass sie ihren Gesang einsetzen, um Partner anzulocken oder um ihr Revier zu markieren. Alle Sing-Vogelarten weisen unterschiedliche Gesänge auf und sind in der Lage in Strophen zu singen, einige sind komplexer als andere. Der Kunst des Singens wird Vogelkindern nicht in die Wiege gelegt, sondern angelernt. Der Gesang eines Vogels ist bestimmend für sein Revier. Komplex zwitschernde Vögel, wie die Amsel, Nachtigall oder Rotkehlchen besitzen ein größeres Areal und zeigen auch im Verhalten mehr Aggressivität, während einfach singende Vögel, wie die Mehlschwalbe oder der Haussperling geselliger sind. Für den Mensch ist der Vogelgesang ein Vorbild für den Klang von Musikinstrumenten
Gartenambiente
Für Gartenliebhaber ist das eigene grüne Fleckchen Erde Urlaub und Hobby zugleich. Es geht nichts darüber, an einem Sonnabend-Morgen im eigenen Garten zu sitzen, bei einer Tasse Kaffee die Augen zu schließen, den frischen Duft der Blumenpracht einzuatmen und dem fröhlichen Gezwitscher der Vögel zu lauschen. Viele Hobbygärtner verschönern sich die Atmosphäre mit einem Vogelhäuschen. Die Gesellschaft von flatternden Gästen bringt geselliges Leben in den Garten und bietet gleichzeitig die Möglichkeit sich an dem zwitschernden Treiben zu erfreuen. Weitere dekorative Elemente, wie bunt bemalte Nistkästen runden das Bild ab. Im Winter ragt das Futterhäuschen aus einer dicken Schneedecke hervor, im Sommer strahlt der selbst bemalte Nistkasten in satten Farben zwischen Rosen und Hibiskus. Wer sich ein gemütliches Gartenambiente schafft, braucht keinen Urlaub an der Südsee.
H
Hygiene
Hygiene am Futterplatz spielt eine große Rolle. Da Wildvögel ihren Platz nicht selbst reinigen können, muss dies vom Vogelhaus-Besitzer übernommen werden, um Krankheiten, wie bspw. Salmonellen oder Kokzidien, vorzubeugen. Diese können sich unter anderem durch Kot verbreiten. Eine regelmäßige Reinigung des Vogelhauses (bestenfalls täglich) ist außerdem notwendig, da das Vogelhaus ein Platz der Nahrungsaufnahme ist. In den Hinterlassenschaften können sich viele Krankheitserreger verstecken, die sich mit dem Vogelfutter vermischen. Durch Regen oder Schnee aufgequollenes Vogelfutter ist eine gute Grundlage für die Verbreitung. Zusätzlich sind Futterhäuser mit so genannten Silos empfehlenswert. Hier wird das Futter trocken gelagert und kann nicht so schnell aufweichen und schimmeln. Bei der Anwendung von Reinigungsmitteln die nicht speziell für Vogelhäuser gedacht sind, ist Vorsicht geboten, da diese die Vögel vergiften können.
I
Innendekoration
Auch im Innenraum setzen Vogelhäuschen dekorative Akzente.
J
Jahreszeiten
Dem Wandel der Jahreszeiten müssen sich auch heimische Vogelarten anpassen. Anhand ihrer inneren Uhr steuern sie Brutverhalten, Mauser oder Zugzeit. Die in Perioden laufende innere Uhr wird an die herrschenden Umwelteinflüsse angepasst, wobei eine Periode circa ein Jahr andauert. Anhand der Perioden erkennen Vögel den Jahreszeitenwechsel, noch bevor dieser eintritt. Aus diesem Grund machen sich viele Zugvögel schon im Sommer auf die Reise gen Süden. Vögel die den Winter nicht ziehen müssen sich anpassen. Die Zeit der kalten Monate ist besonders hart, da Kälte und kurze Tage die Suche nach Futter erschweren. Zu den Nicht wandernden Vögeln zählen Stand- und Strichvögel (siehe Standvögel, siehe Strichvögel). Diese Gruppen verlassen ihre Brutheimat nicht und müssen mit den Bedingungen der Jahreszeiten zurechtkommen. Doch es gibt Ausnahmen, wie die Teilzieher beweisen (siehe Teilzieher).Sind die Vögel wieder heil zurückgekehrt beginnt die Paarung. Die meisten Vogelpaare finden nur für eine Brutzeit zueinander. Mit der Paarung verbunden ist die Balz, bei der die Männchen um die Weibchen werben und diese sich einen Partner aussuchen. Im Frühling beginnt die Brutzeit. In dieser Jahreszeit beginnen die Alttiere mit der Brutfürsorge, welche vor der Brut stattfindet. Unter anderem gehört der Nestbau dazu. Die Brutfürsorge setzt nach dem Schlüpfen der Jungen ein und wird bei Singvögeln von beiden Elternteilen gleichermaßen übernommen, wobei die Mutter das Führen und Wärmen des Nachwuchses und der Vater Nestverteidigung und Futterbeschaffung übernimmt. Die Brutzeit und Aufzucht von jungen Singvögeln kann unter Umständen
Jungvögel
Frisch geschlüpfte Jungvögel können entweder Nesthocker oder Nestflüchter sein. Nestflüchter, wie bspw. Enten, Hühner oder Gänse, werden mit offenen Augen und ausgebildetem Daunenkleid geboren und von der Mutter lediglich gewärmt und geführt. Alle Singvogelarten, sowie Eulen, Spechte oder Greifvögel sind Nesthocker. Sie erblicken nackt und blind das Licht der Welt und sind in den ersten Wochen auf ihre Eltern angewiesen. Die Arterhaltung von Wildvögeln ist ebenso wichtig wie die Fütterung im Winter, da die Auswahl an natürlichen Nisthöhlen in Deutschland immer geringer wird. Vogelliebhaber nutzen hierzu Nistkästen, um Meisen, Sperlinge und andere Vogelgattungen bei der Jungtieraufzucht zu unterstützen. Unterstützung heißt, dass der richtige Platz eines Nistkastens gut überlegt sein sollte, um die junge Vogelfamilie vor Feinden, wie Raubvögeln, Katzen und Mardern zu schützen. Da sich viele Höhlenbrüter schon im Winter einen geeigneten Brutplatz aussuchen und einrichten, ist es sinnvoll, den Nistkasten schon im Herbst aufzuhängen damit sich die werdenden Vogeleltern an das neue Heim gewöhnen können. Weitere Informationen finden Sie unter Nistkasten.
K
Kiefernholz
Als Kiefernholz wird das Holz der Kiefern (Gattung Pinus) bezeichnet, das wie bsp. auch Tannen-, Fichten- oder Lärchenholz zu den Nadelhölzern gehört. Die mechanischen Eigenschaften des Holzes sind im Vergleich zu denen der Fichte sehr gut, zugleich ist allerdings der Streubereich sehr groß und abhängig von der Herkunft und den Wuchsbedingungen der Kiefer. Gegen Fraßschädlinge wie den Hausbock und den Gewöhnlichen Nagekäfer ist das Holz weitgehend immun. Als Bau- und Konstruktionsholz wird Kiefernholz nahezu überall eingesetzt; sowohl im Innenausbau wie auch bei Außenanwendungen. Es findet entsprechend Verwendung im Hausbau für Dachkonstruktionen, für Holzverkleidungen, Geländer, Treppen, Skelettkonstruktionen für Wände und Decken, Fußböden, Fenster, Türen und Tore. Imprägniertes Kiefernholz dient als Fassadenverkleidung, Terrassendecking und zur weiteren Anwendungen als Kinderspielgeräte, Zäune, Pergola und anderes im Garten- und Landschaftsbau.
Katzen
Schlanker Körperbau, eleganter Gang, große Augen und weiches Fell – Hauskatzen, die liebsten Haustiere der Deutschen sind des Wildvogels ärgster Feind.Die geschmeidigen Raubtiere ernähren sich, wie Ihre in freier Wildbahn lebenden Artgenossen (Löwen, Geparde, Tiger, etc) hauptsächlich von Fleisch. Wer seine gefiederten Besucher vor den Vierbeinern schützen möchte, sollte sich Gedanken über den richtigen Platz seines Vogelhauses und Nistkastens machen. Wer sein Vogelhäuschen gut führt wird sehen, dass es immer wieder gern aufgesucht wird, da es im Winter eine kleine Futterspende bereit hält und im Sommer Schatten spendet. Auch Nistkästen sollen hoch genug hängen, um sie für Katzen unzugänglich zu machen.
L
Lärchenholz
Als Lärchenholz wird das Holz verschiedener Arten der Gattung Lärchen (Larix) bezeichnet, das als Nutzholz verwendet wird. Die etwa 20 Lärchen-Arten (Larix) sind sommergrüne Bäume und Sträucher, die im nördlichen Eurasien und in Nordamerika verbreitet sind. Lärchenholz wird vor allem als Bau- und Möbelholz genutzt. Das Nutzungsalter der Europäischen Lärche beträgt zwischen 100 und 140 Jahre, wobei die Exemplare in Hochlagen ungenutzt zwischen 200 und 400 Jahre alt werden. Die Lärche besitzt, ähnlich wie die Kiefer und die Douglasie einen ausgeprägten Unterschied zwischen Kernholzbereich und Splintholz. Letzteres ist hellgelb bis rötlich, das Kernholz deutlich dunkler leuchtend rot bis rotbraun. Aufgrund seiner Beständigkeit gegen Witterung, Chemikalien und anderen Einflüssen kann es allerdings auch bei zahlreichen Außen- und Sonderanwendungen im Erd-, Brücken- und Wasserbau verwendet werden. Dabei wird es zudem für Lagerbehälter für Flüssigkeiten (Bottiche, Fässer), Kühltürme und Siloanlagen verwendet. Ein historisches Sondereinsatzgebiet waren vor allem die Hauptbalken von Mühlenflügeln, für die das Holz aufgrund der Zähigkeit besonders geeignet war.
M
Meisenknödel
Kalorien und gesunde Nährstoffe sind besonders in der kalten Jahreszeit wichtig für heimische Wildvogelarten. Die Zusammensetzung aus nahrhaften Sonnenblumenkernen, Getreide und Fetten geben Vögeln viel Kraft und Energie für den Winter.
Hafer- und Weizenflocken, Getreide, Sonnenblumenkerne und Speisefette werden zu einem Knödel geformt und in einem Netz an Bäume und Sträucher gehangen.
Die Vögel können sich leicht an dem Netz halten und am Knödel picken.Weitere Informationen
Marder
Marder sind vor allem Autofahrern ein Graus. Doch sie gehören, neben Katzen, ebenfalls zu den Feinden des Vogels. Die Familie der Marder ist sehr groß. Unter anderem zählen der Iltis, der Vielfraß, Dachse, Otter und Wiesel dazu. Die flinken Jäger werden bis zu 40-50 cm groß und zeichnen sich durch einen schier unersättlichen Raubinstikt aus. Meist leben die kleinen Raubtiere im dichten Geäst auf Bäumen (Baummarder). Eine Ausnahme ist der Steinmarder, der sich gern in Wohngebieten aufhält und alles anfrisst, was er zwischen die Zähne bekommt. Baum- und Steinmarder haben eine Möglichkeit gefunden sich in zwei unterschiedlichen Lebensräumen anzupassen ohne miteinander in Nahrungskonkurrenz zu treten. Auf dem Speiseplan der geübten Kletterer und Springer stehen meist Kleintiere, wie Mäuse, Eichhörnchen oder Waldvögel. Da Marder Allesfresser sind, verspeisen sie auch gern Insekten, Reptilien und Vogeleier sowie Nüsse und Früchte, aber auch Säugetiere, die häufig größer sind als sie selbst, wie zum Beispiel Hasen. Marder jagen tagsüber, aber auch nachts. In der Dunkelheit helfen ihnen die empfindlichen Barthaare und der gut ausgeprägte Geruchssinn bei der Orientierung. Haben sie einmal Beute gefangen, wird diese nicht gleich gefressen, sondern in den Bau getragen und aufgehoben. Im Gegensatz zu Katzen töten Marder zum Teil im Blutrausch ohne die Beute zu verspeisen. Besonders Vogelzüchter müssen sich deswegen vor ihnen in Acht nehmen.
N
Nistkasten
Gartenvögel sind Höhlenbrüter und lieben jede Nistmöglichkeit, die wir Menschen ihnen bieten. Ein Nistkasten ist eine vom Menschen hergestellte Brutstätte für Vögel. Während der Frühlingszeit, wenn heimische Singvögel die Nistkästen zum Brüten verwenden, sorgen diese für ein natürliches und frohes Gartenambiente. Auch in den verbleibenden Jahreszeiten entpuppen sich die dekorativen Nistkästen als stilvolle Elemente der Gartengestaltung und als ganzjähriger Unterschlupf. Die in Deutschland am weitesten verbreitete Form des Nistkastens besteht aus einem Holzkasten mit überstehendem Dach, einem Einflugloch und häufig einer Landestange für die Vögel. Je nach Größe des Einflugloches beziehen viele einheimische Singvogelpaare einen auf sie zugeschnittenen Nistkasten, um darin ihre Jungen groß zu ziehen. Die Positionierung des Nistkastens sollte zwischen 1,5 und 5 m hoch hängen, um die Aufzucht auch vor Katzen und Mardern zu schützen. Weitere Informationen finden Sie unter Jungvögel und Pflege.
O
Osten
Nistkästen können nicht beliebig aufgehängt werden, sondern müssen in eine bestimmte Himmelrichtung ausgerichtet sein. Vom Wetter abgewandt ist das Einflugloch im Sommer nicht der Sonne ausgesetzt und kann nicht überhitzen, im Winter kann es nicht herein wehen, regnen oder schneien. Somit ist eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten empfehlenswert. Weitere Informationen finden Sie unter Nistkasten.
P
Pflege
Die Pflege von Vogelhäusern beinhaltet vor allem die regelmäßige Reinigung der Futterstelle, um die Verbreitung von Krankheiten durch Vogel Kot zu vermeiden. Unter Hygiene wurde dies bereits angesprochen. Je nach Material gestaltete sich die Pflege und Reinigung. Vogelhäuser aus Kunststoff oder Metall können einfach ausgewischt werden, während Häuschen aus Holz ausgebürstet und mit speziellen Reinigungsmitteln nachbehandelt werden können, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden.
Platzhocker
Im Gegensatz zu Nesthockern- und Flüchtern schlüpfen Platzhocker komplett ausgebildet aus dem Ei. Sie haben voll entwickelte Augen, Ohren und Gefieder. Bis sie fliegen können bleiben sie im Nest oder in der Nähe der Eltern. Platzhocker sind unter anderem Möwen und Pinguine.
Q
Qualität
Auch bei Futterstationen sollte auf die Qualität geachtet werden. Qualitativ hochwertige Materialien sind lange haltbar und stabil.
R
Reet
Reet, auch Reith, Ried, Riet oder Rohr genannt, ist das an Ufern oder auf sumpfigem Gelände wachsende Schilfrohr. In getrocknetem Zustand wir Reet zur Dacheindeckung verwendet. In früheren Zeiten diente Reet zum Besticken neuer Deiche mit der Deichnadel. Der Name Reetdach findet vorrangig an der deutschen Nordseeküste Verwendung, in Mecklenburg-Vorpommern spricht man dagegen von Rohrdach. Ein Reetdach hält im Durchschnitt 30 bis 50 Jahre, es sind aber auch Dächer dokumentiert, die über 100 Jahre alt wurden.
Ringeltaube
Ringeltauben sind die am wenigsten beliebte Vogelart der Menschen und prägen das Bild mancher Städte ebenso wie deren Sehenswürdigkeiten. Ihre geringen Ansprüche an den Lebensraum machten es ihr möglich, sich auch in städtischen Gebieten anzupassen. Die Gründe für ihre Unbeliebtheit bei den Menschen sind vielfältig. Gartenfreunden knabbern sie die Knospen von den Obstbäumen weg und erfreuen sich an der frischen Saat. Knackige Früchte, wie Kirschen und Äpfel sind ebenfalls ein Leibgericht der Ringeltaube. In der Nähe der Menschen finden sie genug Nahrung und Brutplätze. Die Ringeltaube gehört zur Familie der Tauben, unterscheidet sich jedoch in ihrer Größe wesentlich von kleineren Artgenossen, da sie eine Größe von bis zu 40 cm erreicht. Ihr leuchtendes Gefieder schillert in den Farben blaugrau. Den Namen verdankt sie dem weißen Halsfleck.
S
Säuberung von Nistkästen
Unter Hygiene wurde die Reinigung von Vogelhäusern bereits angesprochen. Diese unterscheidet sich vor allem in der Häufigkeit: Während Vogelhäuser vorzugsweise täglich gesäubert werden sollten, werden Nistkästen nur gereinigt, wenn sich keine Vogelfamilie eingenistet hat. Dies sollte nach der Brutzeit, September bis Februar, geschehen. Meist reicht es, das alte Nest zu entfernen und den Kasten auszubürsten oder mit speziellen Reinigungsmitteln zu bearbeiten. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, was scharfe Reinigungsmittel angeht. Diese können die Vögel vergiften! Da alle Nistkästen abnehmbare Rückwände besitzen, kann die Säuberung problemlos durchgeführt werden.
Standvögel
Als Standvögel werden Vögel bezeichnet, die ihr Brutgebiet nie wechseln, ganz gleich wo sich dieses befindet. Zu den Standvögeln gehören unter anderem die Amsel, der Haussperling sowiedie Blau- und Kohlmeise. Weitere Informationen finden Sie auch unter Jahreszeiten.
Stil
Stil ist neben Verträglichkeit einer unserer wichtigsten Grundsätze. Wer sich ein Vogelhaus in den Garten stellt, muss nicht auf Stil verzichten sondern kann auch hier Geschmack beweisen. Ob moderne Eleganz, klassisch oder lustig und bunt: alles ist möglich und alles ist chic.
Strichvögel
Im Gegensatz zu den Standvögeln verlassen Strichvögel ihr Brutgebiet im Winter, ziehen jedoch nicht in den Süden, sondern bleiben auf dem gleichen Landstrich. In den kalten Wintermonaten wechseln sie lediglich in mildere Regionen oder in die Nähe des Menschen. Strichvogelarten sind beispielsweise Finken und Goldammern. Der Begriff Strichvogel wird häufig mit dem Begriff des Teilziehers synonym verwendet.
T
Tannenholz
Als Tannenholz wird das Holz der Tannen (Gattung Abies) bezeichnet, das wie bspw. auch Fichten-, Kiefern- oder Lärchenholz zu den Nadelhölzern gehört. Sie wachsen im Bestand sehr gerade mit einem vollholzigen und zylindrischen Stamm.
Das Holz ist hell rötlich-weiß bis gelblich-weiß mit grau-violettem bis bläulichem Schimmer, wobei sich Kern- und Splintholz farblich nicht voneinander unterscheiden. Als Bau- und Konstruktionsholz wird Tannenholz nahezu überall eingesetzt, sowohl im Innausbau wie auch bei Außenanwendungen. Es findet entsprechend Verwendung im Hausbau für Dachkonstruktionen, für Holzverkleidungen, Geländer, Treppen, Skelettkonstruktionen für Wände und Decken, Fenster, Türen und Tore; aufgrund der gräulichen Farbe und häufigen Splitter wird es dagegen nicht so häufig für Fußböden genutzt. Besonders im Erd- und Wasserbau wird es dem Fichtenholz aufgrund der besseren Feuchtebeständigkeit vorgezogen.
Teilzieher
Strenge Winter kosten viele Standvögel das Leben. Da sie ihr Brutgebiet nicht verlassen, müssen sie mit dem kalten Wetter und wenig Futter auskommen. Doch nicht alle Standvögel bleiben in Ihrer Brutheimat. Einige sind in der Lage, je nach Winter, in mildere Gebiete zu ziehen oder zu bleiben. Erstaunlicherweise ist dies nicht von der Vogelart abhängig. In manchen Populationen sind einige Stand- und andere Zugvögel. Meist verweilen die Altvögel im Brutgebiet, während die Jungvögel der Population in wärmere Gefilde ziehen. Somit sind die Vögel in der Lage sich auf die wechselnden Bedingungen der Jahreszeiten optimal anzupassen (siehe auch Strichvögel).
U
Umweltschutz
Der Umweltschutz steht an erster Stelle.
V
Vogelhaus
Ein Vogelhaus ist ein Unterschlupf für Wildvögel indem sie Zuflucht finden, sich ausruhen können und vor schlechten Witterungsbedingungen geschützt sind. Vogelhäuser dienen der Unterstützung der heimischen Vogelpopulation oder können zum Dekoelement in Haus und Garten werden.
W
Wasser
Auch Wildvögel müssen ausreichend trinken und Gefiederpflege betreiben. Dementsprechend sollte nicht nur Futter, sondern auch Trink- und Badewasser angeboten werden. Bei Temperaturen über Null Grad Celsius ist das kein Problem und auch nicht zu kalt. Viele Wildvögel stört ein nasses Gefieder im Winter nicht. Vor dem Schmaus gönnen sich manche auch gern ein Bad im frisch gefallenen Schnee. Heikel wird es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Hier muss das Wasser regelmäßig (1x täglich) gewechselt werden. Verwenden Sie möglichst flache Schalen (ca. 2cm Wasserstand) in denen die Vögel nicht ertrinken können und beschweren Sie das Behältnis zusätzlich mit einem Stein. Metallschalen, in denen das Wasser schneller abkühlt, sind unpraktisch und nicht zu empfehlen.
X
XXL-Vogelhaus
Als XXL-Vogelhaus oder auch Vogel-Villa, werden die Futterstellen der Extraklasse bezeichnet. Im Gegensatz zu Vogelhäusern sind Vogel Villen wesentlich größer und verfügen über einige Besonderheiten, wie einer Kinderstube, einem Vogel Bad oder einer Schaukel im Obergeschoss. Auch Vogelvillen sind in allen Formen und Farben erhältlich und machen in großen Gartenanlagen einen besonders guten Eindruck.
Y
Z
Zugvögel
Im Norden lebende Vogelarten ziehen im Winter meist in den Süden, während mitteleuropäische Gattungen Stand- und Zugvögel sind. Zugvögel nisten und brüten im Frühling in unseren Breiten und verbringen den Winter in wärmeren Ländern (Südeuropa, Mittelmeerraum). Hierzu gehören unter anderem Stare, Bachstelzen oder Hausrotschwänze. Andere Vogelgattungen fliegen im Winter bis nach Afrika und legen somit tausende Kilometer auf ihrem Weg zurück (Schwalben, Wildgänse, Nachtigallen). In großen Schwärmen ziehen sie los um im Frühling wieder zurück zu kehren. Vögel besitzen keine Landkarten, wie der Mensch, um sich auf ihrer Reise zu orientieren. Stattdessen nutzen sie Sonne, Sterne und das Erdmagnetfeld, um den richten Weg zu finden. Lediglich bei einigen Vogelarten erfolgt der Flugweg durch Weitergabe an die Jungen. Wechselnde Wetterbedingungen stellen eine Gefahr für die Zugvögel dar, da sie durch Winde vom Weg abdriften können oder auf ihren Rasten kein Futter finden, um ihre Fett- und Energiereserven aufzufüllen. Dennoch kommen die meisten unversehrt an ihrem Ziel an.
Zubehör
Allein mit einem Vogelhaus muss es nicht getan sein. Die Liste von Vogelhaus-Zubehör ist lang und vielseitig. Hierunter verstecken sich neben lustigen Geschenkideen, wie dem Meisenknödel-Halter in hübscher Schneemannform auch Reinigungsmittel und Hilfsmittel speziell für Vogelhäuser und Nistkästen, sowie Wärmeplatten für Vogelbäder.
